Hallo Welt! – Hello world! – ¡Hola mundo! – Hallo Oberhausen

3 Feb

Was für ein passender Titel. Besser kann man sich doch kaum vorstellen.

Hallo, da bin ich!
Für alle Fans der 80er Jahre: Nein ich bin nicht ALF fühle mich aber im Moment wie ein Außerirdischer in der eigenen Stadt, aber dazu später mehr.

Um der Wahrheit die Ehre zu geben, bis vor gar nicht allzu langer Zeit viel mir diese ganze Blogschreiberei, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, ganz furchtbar auf die Nerven. Als ob irgendjemand interessieren würde was Frau Müller heute zum Mittagsmahl kocht oder welche Rosensorte Herr Schmidt in seinen Garten pflanzt. Aber dann habe ich zwei wichtige Dinge gelernt. Es gibt Leute die sich dafür interessiert UND ein Blogger schreibt nicht zuletzt für sich selbst. Um sich etwas von der Seele zu ‚reden‘ oder einfach um seine Gedanken zu ordnen. So eine Art modernes Tagebuch, und wenn man damit noch ein, zwei, fünf oder fünftausend Leute unterhalten kann… umso besser. Herr Schäuble wird früher oder später sowieso Mittel und Wege finden die Tagebücher ’seines’ Volkes auszuspionieren, da kann man es auch gleich selbst veröffentlichen. 

Vor dem eigentlichen Beginn kommt der Anfang und zum Anfang wäre noch einiges zu klären:
Ich habe vor in und um die schöne  Stadt (zumindest für ihre Bewohner, aber Schönheit liegt ja sowieso im Auge des Betrachters) Oberhausen im Rheinland, das auferstandene Klischee einer Püttstadt, zwischen Ruhr und Emscher, einen thematischen Schwerpunkt zu setzten. Ich bin in OB geboren und aufgewachsen bevor ich mit 16 die Flucht (vor meinen Eltern, nicht der Stadt) ergriff und zwecks Schule und Studium ganz schön herumkam. Ich habe in Duisburg (ja ich weiß noch nicht besonders weit von OB weg) die Oberstufe beendet und bin dann zum Studium erst nach Berlin und dann nach  Heidelberg gezogen wobei ich zwischendurch noch jeweils ein Semester in San Francisco und New Haven (beides USA) absolvierte. Seitdem lebte und arbeitete ich als Bibliothekar (keine Angst, das wird kein Buchbesprechungsblog. Davon gibt es mehr als genug!), Lektor und Dozent für Deutsch (wer Rechtschreib- oder Tippfehler findet darf sie behalten, auch mit dem Beruf ist man davor nicht gefeit also bitte keine bösen eMails oder Kommentare falls wenn es mal passiert), Geschichte (wer nichts aus Derselben lernt ist entweder verdammt Sie zu wiederholen oder wird ganz schnell eine ungeliebter Teil von Ihr) und Politik (links, linker aber nicht kommunistisch) in und um Heidelberg, bevor ich vor einem halben Jahr wieder in meine Geburtsstadt zog.

Und damit fing der Ärger an. (im nächsten Eintrag, ich will nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und alle potentiellen Leser so verschrecken, dass sie nie wieder auf meiner Seite erscheinen)

Das wird kein Meckerblog (nachdem ich jetzt genug davon erzählt habe was es nicht wird kommen wir jetzt mal dazu was es wird (ein Junge). Übrigens ich weiß, dass ich viele Klammern verwende ich liebe Klammern, ich könnte das auch mit *
siehe unten machen finde das aber sowohl als Autor wie als Leser viel zu umständlich).
Nachdem was ich in meinem kurzen Leben schon gemacht und erlebt habe denke ich von mir selbst, dass ich ein wenig Lebenserfahrung vorweisen kann  und Aufgrund der Tatsache das ich nach langer Abwesenheit wieder in eine Stadt gekommen bin die ich von Kindesbeinen an kenne ist mein Blickwinkel ein ganz besonderer.

 Als ich gerade geschrieben habe dies wird kein Meckerblog stimmte das nur zur Hälfte. Ich habe vor auch ein wenig zu meckern, aber nicht um des Meckerns willen sondern um zu zeigen was hier schief läuft Oberhausen scheint mir wie ein Molch im heißen Wasser zu sein. Setzt man Ihn ins kalte Wasser und erwärmt es dann langsam bleibt das arme Vieh drin sitzen bis es im wahrsten Wortsinne kocht, setzt man es in heißes Wasser springt es sofort wieder raus. Genau so etwas passiert gerade mit Oberhausen. Die ganze Stadt scheint verrückt zu werden weil das aber scheinbar in einem gleichmäßigen Tempo passiert, schert sich keiner drum.

Keine Panik! (der galaxisweite Club der Anhalter wird mich hoffentlich nicht verklagen), dies wird kein Aufruf zur Flucht auch werde ich nicht ausschließlich über meine Heimatstadt schreiben so dass alle Bewohner Bayerns, Hessens MeckPomms usw. die schon nah dran sind den Browsertab oder das Browserfenster genervt zu schließen vielleicht noch ein oder zwei Zeilen weiterlesen sollten. Ich habe auch vor den ganz alltäglichen Alltagswahnsinn mit Nachbarn, Behörden, Schulen, Handyverträgen, Wirtschaftskrise,  Ameisenbefall im Zucker und vieles mehr, mal ein wenig zu durchleuchten und ein paar Tipps zu geben wie man ihn ohne Magengeschwüren und mit nur einigen wenigen Selbstmordgedanken ganz locker übersteht. Und glaubt mir die Tipps funktionieren, sonst hätte ich mich schon lange von der Golden Gate Bridge gestürzt.

Also ich hoffe ich konnte den werten Leser ein wenig neugierig machen, denn auch wenn ich für mich selber schreibe ein paar Leute sollen es schon lesen. Ich werde versuchen regelmäßig zu schreiben aber es läuft wohl auf ein oder zwei mal pro Woche hinaus also nicht entnervt aufgeben wenn morgen noch nichts Neues steht.

Gruß
Ihr Seraquael

 

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